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Alte Glaubenssätze

Aktualisiert: 29. Aug. 2023

Die Sache mit den Glaubenssätzen


Ich liebe das Wissen darüber, denn mir wurde dadurch einiges klar und ich kann dadurch viel besser mit meinen Kindern umgehen.


Überleg doch mal, welche alten Glaubenssätze du so kennst.


  • "du verwöhnst das Kind"

  • "lass das ruhig mal schreien"

  • "Kinder müssen in ihrem eigenen Bett schlafen"

  • "da musst du jetzt konsequent sein, das tanzt dir sonst auf der Nase rum"

  • " das macht man nicht"

usw usw


Ich denke, alle Eltern haben solche Sätze schon mal gehört. Sehr viele von uns haben solche Sätze auch selber im Kopf, meist ganz tief hinten, fast versteckt. Die kommen nur selten raus, aber wenn, dann machen sie uns Angst. Oder sie verunsichern uns.


Wir fragen uns, ob wir das Baby wirklich verwöhnen oder ob wir wirklich bei jedem Mucks sofort reagieren sollten. Wir sind unsicher, wenn wir abends neben unserem Kind im Bett liegen und trauen uns manchmal gar nicht zu erzählen, dass wir im Familienbett schlafen. Denn…oh Gott…das Kind wird nie aus dem Familienbett ausziehen.


Also, ich kenne keinen Teenie der noch bei seinen Eltern im Bett schläft. Irgendwann ziehen sie alle aus.


Es ist so schade, dass wir Eltern so oft so verunsichert werden. Vor allem mit ungefragten Meinungen. Ich kenne Familien da hören Oma und Opa einfach nicht auf mit solchen Äußerungen. Und JA: wir sind auch alle groß geworden. Aus uns ist was geworden und das alles hat uns ja auch nicht geschadet. So sagt man. Ist das so?


Ich bin mir da nicht so sicher. Denn, wo ist die Empathie in dem Moment, wenn wir unser Kind schreien lassen, ohne zu trösten? Wo ist sie, wenn wir das Kind bestrafen oder ausschimpfen? Ich glaube die alten Vorgehensweisen haben doch etwas mit uns gemacht.


Und ich weiß, wie sehr dieses alte Wissen unsere Beziehung zu unseren Kinder beeinflusst. Denn wir wissen heute, dass unsere Kinder uns nicht ärgern wollen, uns nicht manipulieren wollen und keine Grenzen testen.


Ich gebe zu: manchmal hat man schon den Eindruck, als wenn sie das tun. Und manchmal versteht man den ganzen Irrsinn auch einfach nicht. Ganz ehrlich, wenn ich das Brot meines Kindes falsch durchschneide, ist das Drama deswegen manchmal schon irre.


Für die Kinder ist dieses Drama jedoch ernst. Sie können in dem Moment einfach nicht anders. Und das sollten ALLE Eltern wissen. Denn nur, wenn mir das bewusst ist, kann ich eine liebevolle Beziehung mit meinem Kind führen. Das erspart mir nämlich zu drohen, zu schimpfen und irgendwelche Strafen und Konsequenzen auszusprechen.





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