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Ich habe es nicht besser gewusst...

Aktualisiert: 29. Aug. 2023

Herkömmliche Erziehung, was ist das eigentlich und was ist daran so verkehrt? Das haben wir doch immer schon so gemacht! Genau, und damit geht’s schon los. Nur, weil wir etwas immer schon gemacht haben, muss es ja nicht mehr gut sein. Ich hatte mir, vor den Kindern, nie Gedanken darüber gemacht, dass es auch anders geht. Für mich war ganz klar, wie Erziehung geht. Ich war die ätzendste kinderlose die man sich vorstellen kann. Ich war der Meinung, dass man Kinder ruhig mal schreien lassen darf und dass man nicht immer sofort springen sollte. Auch war für mich ganz klar, dass die Kinder in ihren eigenen Betten schlafen sollten. Und durchgreifen sollte man natürlich auch. Ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Das mein erster Sohn so Schwierigkeiten mit dem Schlaf hatte, wissen die meisten, die mir folgen. Ich kenne das alles, was meine Familien im Schlafcoaching so durchmachen. Einschlafbegleitungen, die kein En sagt. Ich DRAFTJS_BLOCK_KEY:b34dqlernte in meiner vom knackenden Knochen aufwacht. Ich weiß, wie das ist, wenn das Kind jede Nacht zig Mal aufwacht. Ich kenne die Hilflosigkeit und die Verzweiflung. Und die Wut. Darüber hatte ich ja auch schon mal geschrieben. Das mit der Wut, das ist leider erstmal geblieben. Denn wenn ein Kind in die Autonomiephase kommt und man es nicht besser weiß, dann fühlt man sich provoziert. Und dann kommt es zu Machtkämpfen und zu Frust. Zu großem Frust. Auf beiden Seiten. Denn auf einmal kommen Gedanken wie: der schläft doch jetzt extra nicht ein. Der wird doch jetzt extra wieder wach. Der will uns doch nur ärgern. Und dann beginnt ganz schnell ein Kreislauf aus Machtkämpfen und Konsequenzen. So war es zumindest bei uns. Irgendwann waren wir an einem Punkt, an dem täglich (!!) nur noch die Frage war: welche Konsequenz hat er heute NICHT?? Es war furchtbar. Im Rückblick. Damals war es uns nicht bewusst.

Damals dachten wir, dass das so richtig ist. Wir dachten, dass Erziehung so geht. Das man sein Kind bestraft, wenn es sich nicht richtig verhält. Das man schimpfen muss und dass man maximal konsequent sein muss. Immer! Bloß keine Ausnahmen. Was hat das alles gebracht?? Gar nichts! Außer Frust, viele Tränen, Verzweiflung und eine Beziehung zwischen unserem Sohn und uns, die ich keinem anderen wünsche. Wir fanden uns gegenseitig total doof. Wir fühlten uns immer gegenseitig provoziert und geärgert.


So hatte ich mir das Muttersein definitiv nicht vorgestellt. Ich war zwischenzeitlich Schlafcoach und hatte das erste Mal Berührung mit „bedürfnisorientierter Erziehung“. Irgendwann wurde mir bewusst, dass das unglaublich gut funktioniert, wenn man die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Und die Entwicklung. Ich las von Autonomiephasen und das man heute nicht mehr „Trotzphase“ sagt. Ich lernte in meiner Ausbildung zur Leiterin für den „Kinder Besser Verstehen“ Kurs alle Grundlagen über das Thema und mir war klar: wir haben alles verkehrt gemacht, was man nur verkehrt machen konnte. SO konnte das Muttersein auch nicht gut funktionieren. Also fingen wir an, alles anders zu machen. Wir stellten die Beziehung zu unserem Sohn in den Mittelpunkt, wir diskutierten mit ihm und lösten Konflikte friedlich. Es gibt bei uns keine Strafen & Konsequenzen mehr (was im Übrigen eh das gleiche ist). Wir haben jeder eigene Grenzen, die wir klar machen. Wir haben viel und lange an uns gearbeitet. Denn, eins ist klar, eine beschädigte Beziehung ist nicht innerhalb von ein paar Tagen wieder gekittet. Es braucht Geduld und Durchhaltevermögen. Und es lohnt sich!! Heute kann ich mit stolz sagen: wir haben es geschafft! Wir lachen wieder zusammen, wir freuen uns, wenn wir Zeit miteinander verbringen, und ich freue mich, wenn ich meinen Sohn mittags von der Schule abhole. Das war leider nicht immer so! Natürlich streiten wir auch noch, aber anders als früher. Und wir vertragen uns ganz schnell wieder und sprechen darüber.

Es lohnt sich so sehr, den Mut zu haben es anders zu machen. Es lohnt sich in seine Familie und seine Kinder zu investieren. Und damit meine ich nicht nur Geld. Sondern auch Geduld und Liebe. Wenn es dir ähnlich geht und du etwas ändern möchtest, dann lass dich von mir begleiten! Am 21.02. starten wir genau diesen Weg in einer kleinen Gruppe!! Nutze meine Erfahrung und mein Wissen, um es auch anders zu machen. Für DICH und deine KINDER!! Hier geht es zu den Infos zum Gruppencoaching: HIER

Schreib mir, wenn du Fragen hast. Herzlich, Verena

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